Kategorie-Archiv: Termine

3. 11. 2017: „Die extremistische Herausforderung“ in Wien

Preview/Rahmenprogramm/Vortrag Klezmore-Festival

Die extremistische Herausforderung
THOMAS RAMMERSTORFER (AT)

Rammerstorfer ist freier Journalist; er schreibt und referiert zu den Schwerpunktthemen Extremismus und Jugendkulturen.
In seinem Vortrag gibt er einen Überblick über die vielfältigen extremistischen Herausforderungen unserer Tage, speziell auch über deren Erscheinungsformen in Wien.

ZENTRUM IM WERD
1020 Wien, Im Werd 6 (beim Karmelitermarkt)
+43/699/1270 8645 www.zentrumimwerd

3. 11. 2017 um 19 Uhr

Eintritt frei – mit Ihren Spenden werden Geflohene und Schutzsuchende unterstützt

Mit freundlicher Unterstützung des Zukunftsfonds und der OKAY-Märkte

Festival-Info:
www.klezmore-vienna.at

24. 9. 2017 in Lustenau: Wer enthemmte Gregor S.? Der Amoklauf von Nenzing im Kontext

Diskussion mit Uta Bachmann (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, angefragt), Arno Dalpra (Täterberatung ifS) und Thomas Rammerstorfer (Journalist und Extremismusexperte)

Moderation: Jutta Berger (Der Standard)

Ein Rahmenprogrammpunkt im Zuge der Ausstellung „ANSCHLÜSSE“ von Sarah Schlatter und Jakob Weingartner siehe hier.

Sonntag, 24. September, 11 Uhr

Galerie Hollenstein –
Kunstraum und Sammlung

Pontenstraße 20
6890 Lustenau

15. 9. 2017: Berivan Aslan zur Menschenrechtssituation in der Türkei

Freitag, 15. September 2017 um 18:00
Mesopotamischer Kulturverein Wels, Traungasse 16

Die Menschenrechtssituation in der Türkei hat sich in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Im ganzen Land werden kritische JournalistInnen, GewerkschafterInnen und FrauenrechtlerInnen verfolgt und inhaftiert. Im Südosten tobt ein kaum verhüllter Krieg gegen die kurdische Bevölkerungsgruppe. Über die aktuelle Situation berichtet Menschen- und Frauenrechtsexpertin Berivan Aslan. Sie ist seit 2013 Nationalratsabgeordnete der Grünen und ausgewiesene Kennerin der Region.

siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Aygül_Berîvan_Aslan

Moderation: Thomas Rammerstorfer

Eintritt frei – es gibt ein Buffet – Spenden an den Mesopotamischen Kulturverein erbeten

Eine gemeinsame Veranstaltung des Mesopotamischen Kulturvereins und der Welser Grünen

19. 8. 2017: „Schall und Rauch“ in Hörsching

Samstag, 19. August 2017, 17 Uhr
Mühlbachstraße 148, im Schenterhaus

Veranstalter: Die Grünen Hörsching http://www.hoersching.gruene.at/

„Die Medien werden zentral gesteuert. 9/11 war ein „Inside Job“. Es gibt keinen Klimawandel. Hinter allen spektakulären Terroranschlägen der letzten Jahre stecken CIA und Mossad. Die Bilderberger, die Freimaurer, die Illuminaten, die Juden und/oder Satan regieren heimlich die Welt. Die meisten Naturkatastrophen werden künstlich erzeugt. Es gab nie eine Mondlandung. Nazis haben UFOs gebaut und Außerirdische die Pyramiden. Impfungen nutzen nur der Pharmaindustrie. Die Erde ist in Wirklichkeit flach. Und auch hinter dem „Islamischen Staat“ steckt Israel.“

Die Vorstellungen einer Weltverschwörung sind alt. Verschwörungstheorien haben aber durch die modernen Medien, insbesondere das Web 2.0 eine neue Dynamik erfahren.

Thomas Rammerstorfer geht in seinem Vortrag den Fragen nach, wie solche Theorien entstehen, warum sie immer mehr Zulauf erfahren, wem sie dienen und wie man diese kritisch hinterfragen kann.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Eintritt frei! Für Verpflegung durch das NET´swerk Hörsching ist gesorgt!

5. 6. 2017: „Schall und Rauch“ in Innsbruck

#diskursiv. Schall und Rauch
Montag 05.06. 20:30
Schall und Rauch – das Denken der Weltverschwörungstheoretiker

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe #diskursiv des Kulturkollektivs Contrapunkt begrüßen wir Thomas Rammerstorfer. Er ist Journalist, Referent und recherchiert u.a. zu Verschwörungstheorien.

Die Medien werden zentral gesteuert. 9/11 war ein „Inside Job“. Es gibt keinen Klimawandel. Hinter allen spektakulären Terroranschlägen der letzten Jahre stecken CIA und Mossad. Die Bilderberger, die Freimaurer, die Illuminaten, die Juden und/oder Satan regieren heimlich die Welt. Die meisten Naturkatastrophen werden künstlich erzeugt. Es gab nie eine Mondlandung. Nazis haben UFOs gebaut und Außerirdische die Pyramiden. Impfungen nutzen nur der Pharmaindustrie. Die Erde ist in Wirklichkeit hohl. Und auch hinter dem „Islamischen Staat“ steckt Israel.

Man könnte diese Aufzählung mehr oder weniger gängiger Verschwörungstheorien fortsetzen. Vermutlich sogar tagelang. Rechte und Linke, Islamhasser und Anhänger*innen des politischen Islams, Christ*innen jeder Facon, Sekten-, Esoterik- und Satans-Jünger*innen, gutmütige Hippies und hasserfüllte Pöbler, sie sind sich oft in einem einig: Nichts ist so wie es scheint. Alles wird gesteuert. Die Geschichte ist nicht eine Geschichte der politischen, ökonomischen und sozialen Konflikte, sondern schlicht eine der Verschwörung mehr oder weniger unbekannter Mächte; je nach persönlicher Vorliebe mal gegen die „deutsche Rasse“, gegen das Christentum, gegen den Islam oder gar gegen die Menschheit an sich. Es gibt weder Zu- noch Unfälle. Überall steckt ein geheimer Plan dahinter, und der führt ins Verderben.

Die Vorstellungen einer Weltverschwörung sind alt. Verschwörungstheorien haben aber durch die modernen Medien, insbesondere das Web 2.0 eine neue Dynamik erfahren. Im Sekundentakt werden dort absurde Theorien und dreiste Lügen über den Globus gejagt. Geglaubt wird, was man glauben will, was sich mit bereits vorhandenen Vorurteilen deckt, was das „Wiederlegen“ der Horrorgeschichten noch schwieriger macht. Dazu wird argumentiert, es habe in der Geschichte ja tatsächlich auch Komplotte gegeben, von simplen Versuchen politischer Einflussnahme durch Lobbyisten bis zum Mordkomplott. Das stimmt, allerdings ist der Umkehrschluss „es gab Verschwörungen, also ist alles Verschwörung“ natürlich absurd.

Eingedenk dessen, das die Unzulänglichkeiten des kapitalistischen Systems – Krisen, Kriege, Ungerechtigkeit – offensichtlich und wissenschaftlich belegbar sind, ist eine Beschäftigung mit Weltverschwörungstheorien bestenfalls Zeitverschwendung. Schlimmeren Falls leistet man jenen politischen Kräften Vorschub, die die Fehler des Systems bestimmten Personengruppen zuschanzen wollen – mit den aus dem letzten Jahrhundert bekannten verheerenden Folgen.

Eintritt frei.

Links:
www.contrapunkt.net
www.thomasrammerstorfer.at

30. 5. 2017: „Die extremistische Herausforderung“ in Vorchdorf

Die extremistische Herausforderung

In vielen Teilen Europas sind nationalistische und religiöse ExtremistInnen auf dem Vormarsch. Autoritäre Politikmodelle setzen sich durch: Sie stellen die Demokratie, die Menschenrechte und die europäische Integration in Frage.
Ausdruck findet der Rechtsruck auch in der Jugendkultur: Neben „traditionellen“ Neonazis tauchen vermeintlich neue Gruppen wie die „Identitären“ auf. Extremismen finden wir aber auch in Gemeinschaften von MigrantInnen, etwa die „Grauen Wölfe“ oder SalafistInnen.
Thomas Rammerstorfer gibt einen Überblick über die vielfältigen extremistischen Herausforderungen unserer Tage, speziell auch über deren Erscheinungsformen in Oberösterreich.

Thomas Rammerstorfer ist freier Journalist und lebt in Wels/Oberösterreich. Er schreibt und referiert zu den Schwerpunktthemen Extremismus und Jugendkulturen.

27. 4. 2017 in Amstetten: Im Gespräch zu Meinungsfreiheit

„Ich lehne ab, was Sie sagen, aber ich werde bis auf den Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“ – Evelyn Beatrice Hall

Am 8.März wurde der Vortrag „Die extremistische Herausforderung“ von Thomas Rammerstorfer im BORG Honauerstraße Linz nach Intervention eines FPÖ-Nationalratsabgeordneten vorzeitig abgebrochen.

Meinungsfreiheit ist in Österreich ein gesetzlich verankertes Gut. Doch wie sieht das in der Praxis aus, gilt diese in unseren Nachbarländern und wie sieht es beispielsweise in den USA damit aus? Im Präsidentschaftswahlkampf kam immer mehr der Begriff „Alternative Facts“ auf, und was haben „Fake News“ damit zu tun?

Darüber diskutieren wir mit Thomas Rammerstorfer. Der Welser forscht, schreibt und hält Vorträge zu allen Facetten des Rechtsextremismus, insbesondere zu Jugendkulturen, Verschwörungstheorien und zur Situation in der Türkei. Mehr: www.thomasrammerstorfer.at

Moderieren wird der Politologe Sebastian Reinfeldt. Der gebürtige Hannoveraner promovierte 1997 in Frankfurt zum Thema „Populismus in Österreich“ und war seither an zahlreichen österreichischen Universitäten tätig. Derzeit betreibt er den Blog www.semiosis.at, hält Vorträge und arbeitet derzeit in Amstetten in der Erwachsenenbildung. Mehr: http://bit.ly/2pc2r4o

Was? Ein Diskussionsabend mit Inputteil und viel Zeit zum Fragen und Diskutieren! Danach optionaler gemeinsamer Ausklang im Kuckuck.
Wann? Am Donnerstag, dem 27.April 2017 ab 18:30 Uhr
Wo? Im Cafe zum Kuckuck, Linzer Straße 1 – 3300 Amstetten

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.
Wir laden alle interessierten Menschen herzlich zu einem spannenden Abend ein!

Bei Fragen aller Art zu Thema oder den Vortragenden bitte einfach per Mail (amstetten@junge-gruene.at) oder Telefon (0660/7729274) melden.

20. 4. 2017 in Kufstein: Die extremistische Herausforderung

Donnerstag, 20. April 19:30 – 22:00

Arche Noe, Südtiroler Platz 4, 6330 Kufstein

Das philosophische Café findet aus organisatorischen Gründen am Donnerstag, den 20. April statt.

Diesmal ist der freie Journalist Thomas Rammerstorfer bei uns zu Gast. Er wird einen Überblick über die vielfältigen extremistischen Herausforderungen unserer Tage geben, speziell auch über deren Erscheinungsformen im Hinblick auf die Jugendkulturen und die neuen Phänomene.

In vielen Teilen Europas sind nationalistische und religiöse ExtremistInnen auf dem Vormarsch. Autoritäre Politikmodelle setzen sich durch: Sie stellen die Demokratie und Menschenrechte in Frage. Neben „traditionellen“ Neonazis tauchen vermeintlich neue Gruppen wie die „Identitären“ auf. Extremismen finden wir aber auch in Gemeinschaften von MigrantInnen, etwa die „Grauen
Wölfe“ oder SalafistInnen.

Wir freuen uns auf ihren Besuch und ihr Interesse, an der Diskussion teilzunehmen.

30. 3. 2017 in Wien: Diskussion zu Rechtsextremismus aus der Türkei

Die Grauen Wölfe sind in Österreich bestens vernetzt – nicht nur mit anderen türkischen Organisationen und Vereinigungen, von denen sie oft nicht zu trennen sind. Auch mit österreichischen Parteien bestehen Verbindungen und Zusammenarbeit. Folgende Fragen wollen wir mit unseren Diskutant_innen diskutieren: Was sind ideologische Grundlagen der Grauen Wölfe? Welche Strömungen gibt es in der rechten türkisch-österreichischen Szene? Wie steht es um die Verschmelzung zu AKP-nahen Vereinen? Welche Konflikte gibt es zwischen Kurdinnen, Kurden und pro-kurdischen AktivistInnen und türkischen Rechtsextremen? Wie steht es um die Salonfähigkeit der Grauen Wölfe in Österreich? Welche Parteien kooperieren mit den Grauen Wölfen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für AntifaschistInnen? Wie können Antifaschist_innen auf die Grauen Wölfe reagieren, welche Strategien braucht es?

Es diskutieren: Thomas Rammerstorfer, Fiona Kaiser (Sozialistische Jugend Oberösterreich) und Hüseyin Welat (kurdischer Aktivist).
Moderation: Genossin von Kurdistan kämpft.

Das ist die erste von mehreren Kurdistan kämpft – Wien Veranstaltungen im Sommersemester 2017. Diese Veranstaltung wird von Kurdistan kämpft – Wien in Kooperation mit Feykom Österreich organisiert.

Vielen Dank an den VSStÖ Wien für die Hörsaalreservierung und Michael Bonvalot – Zwischenrufe für das Foto im Header der Veranstaltung.

Donnerstag, 30. März 19:00 – 21:30

Universität Wien
Hörsaal D
1090 Wien